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 | Mein Leben für eine Kirche, die den Menschen dient
von Helmut Krätzl Sonstiger Urheber Josef Bruckmoser 206 Seiten; 24 z. Tl. farb. Fototaf.; 205 mm x 135 mm 2011 Tyrolia ISBN 978-3-7022-3137-8
| 24.95 EUR (inkl. USt.) | | | Versand- oder abholbereit innerhalb 48 Stunden |
| Langtext Rückblick auf ein bewegtes Leben mit der Kirche: Helmut Krätzl zieht zu seinem 80. Geburtstag Bilanz. Es ist kein Blick zurück im Zorn, sondern ein Rückblick und Ausblick in dem Bewusstsein, zu brennenden Fragen in der Kirche nicht schweigen zu dürfen. Der Sohn aus einem gut katholischen Elternhaus ist durch Höhen und Tiefen der katholischen Kirche in Österreich und in Rom gegangen. Offen benennt er, was ihn in der österreichischen Bischofskonferenz und im Vatikan besorgt und betroffen gemacht hat und warum er trotzdem seine Liebe zur Kirche nie verloren hat. Ganz persönlich lässt der Weihbischof hineinschauen in seine "Bekehrungsgeschichte" vom traditionsbewussten Priesterstudenten zum gemäßigten, aber zielstrebigen Kirchenreformer. Als Zeitzeuge des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 65) erinnert Helmut Krätzl an die Vorgaben des Konzils und zeigt auf, was alles noch unerfüllt geblieben ist. Als Bischofssekretär, Kanzler und Weihbischof hat er mit Franz König und Johannes Paul II., mit Joseph Ratzinger und Christoph Schönborn oft ganz persönlich um eine zeitgemäße Gestalt der Kirche gerungen. Als Schulbischof, in der Erwachsenenbildung und in der Ökumene stand Helmut Krätzl für eine Kirche, die den Menschen leben hilft. Die neue Zugänge zum Priesteramt öffnet, wenn die volle Feier der Sakramente nicht mehr gewährleistet ist. Die versöhnte Wege in die Zukunft erschließt, wo eine erste Ehe zerbrochen ist. Die junge Menschen in der Firmung zum Glauben einlädt, auch wenn sie distanziert zur Kirche stehen. Helmut Krätzl legt mit diesem Buch ein intimes Glaubensbekenntnis vor. Und ein brisantes kirchengeschichtliches Dokument. Vom höchst persönlichen Brief an den Papst "Heiliger Vater!" bis zur Vorladung in die römische Glaubenskongregation. Hier redet einer, der mit seiner Kirche manches mitgemacht und vieles verantwortlich mitgetragen hat und der zutiefst an ihre Zukunft glaubt: Weil Kirche mehr sein kann und mehr sein muss.
Biografische Anmerkung zu den Verfassern Dr. theol., Dr. jur.can. Helmut Krätzl, geb.in Wien. Studium der Theologie und des kanonischen Rechts in Wien und Rom. 1954 Priesterweihe. 1956-60 Zeremoniär beim Wiener Erzbischof Dr. Franz König. 1964-69 Pfarrer in Laa an der Thaya. Seit 1969 verschiedene Aufgaben in der Zentrale der Erzdiözese Wien, u.a. als Generalvikar sowie als Diözesanadministrator während der Sedisvakanz. Seit 1977 Weihbischof. In der Bischofskonferenz war er lange Zeit zuständig für Schulfragen und Erwachsenenbildung sowie für die Beobachtung des Verhältnisses 'Kirche und Gesellschaft'.
Mag. Josef Bruckmoser wurde 1954 in Michaelbeuern (Salzburg) geboren. Er studierte Theologie und Kommunikationswissenschaften und war anschließend Pressereferent der Erzdiözese Salzburg. Seit 1989 ist er Redakteur der 'Salzburger Nachrichten' mit den Schwerpunkten Politik, Bildung, Religion und Kirche. Er verfasste zahlreiche Reportagen, Interviews, Analysen und Kommentare zur Theologie, Kirchenpolitik und zum Thema 'Dialog der Religionen'.
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